Deutsch_5-6_Gedichte_SAB_Beispielseiten

INFO Sprachliche Bilder: Vergleiche und Personifikationen In Gedichten werden sehr häufig Vergleiche und Personifikationen verwendet, um den Inhalt anschaulicher und lebendiger zu gestalten. Dadurch wird die Fantasie des Lesers angeregt, sodass „Bilder im Kopf“ entstehen. Deshalb werden Vergleiche und Personifikationen zusammengefasst auch „sprachliche Bilder“ genannt. Bei einem Vergleich werden zwei Personen, Tiere, Gegenstände oder Begriffe, die mindestens eine Eigenschaft gemeinsam haben, durch die Konjunktionen „als“ oder „wie“ zueinander in Beziehung gesetzt. BEISPIELE: Simon ist stark wie ein Bär. Das Haus ist höher als der Baum. Es war so heiß wie in der Sahara. Der Knall war so laut, als würde jemand schießen. Bei einer Personifikation werden Tieren, Gegenständen oder Naturereignissen menschliche Eigenschaften oder Fähigkeiten zugesprochen, wobei Gegenstände und Ereignisse auch Eigenschaften von Tieren annehmen können. Sie werden durch Adjektive oder Verben ausgedrückt. Dadurch wirkt ein Text lebendiger und anschaulicher. Wichtig ist, die tatsächliche inhaltliche Aussage , die mit der Personifikation zum Ausdruck gebracht werden soll, zu erkennen. BEISPIELE: Personifikation  Aussage „Die Sonne lacht.“ Die Sonne scheint, das Wetter ist schön. „Der Himmel weint.“ Es regnet. „Die Natur erwacht.“ Der Frühling beginnt. „tanzende Blätter im Wind“ Die Blätter werden vom Wind in Bewegung gesetzt. „ Wenn das Glück winkt, soll man nicht zögern.“ Wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt, soll man nicht zögern. 3. Sprachliche Bilder in einem Gedicht erkennen und verstehen 29

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