Deutsch_5-6_Gedichte_SAB_Beispielseiten

Aufgaben 5 | a In diesem Gedicht geht es um Geräusche , die der Regen macht. Lies zunächst die INFO „Lautmalerei“ (unten) . Schreibe anschließend alle lautmalerischen Wörter aus dem Gedicht heraus. | b Erkläre , wie die lautmalerischen Wörter zur Stimmung , die in dem Gedicht vermittelt wird, beitragen. Aufgabe | c Arbeite mit einem Lernpartner zusammen. Findet weitere lautmalerische Wörter für mindestens zwei andere Geräusche , zum Beispiel: das Knarren einer Tür, Pferdegetrappel, fahrende Autos, Schritte usw. INFO Lautmalerei Unter Lautmalerei versteht man eine be- stimmte Weise der Wortbildung. Dabei werden klingende Geräusche in Wör- tern der Schriftsprache zum Ausdruck gebracht. So entstehen Worte wie „mi- auuuu“, „wau wau“ oder auch „kike- riki“. Oftmals kommen lautmalerische Ausdrücke in Comics vor. Wer sie oft und gerne liest, dem sind Wörter wie „peng“, „paff“, „bumm“, „schlürf“, „zisch“ und „krach“ bestimmt schon einmal begeg- net. In der Alltagssprache werden Wör- ter wie „rascheln“, „zischen“, „knallen“ oder „klirren“ verwendet, um den Klang verschiedener Geräusche wiederzuge- ben. Dabei versucht man, das entste- hende Geräusch als Wort auszudrücken, das man dann auch in einem Text le- sen kann. So kann man sich als Leser besser vorstellen, wie es sich anhört, wenn beispielsweise ein Hahn kräht: „kikeriki“. Die Wirkung von lautmaleri- schen Ausdrücken wird besonders dann deutlich, wenn man das jeweilige Wort laut ausspricht. Dann merkt man, dass mit Wörtern wie „brumm brumm“ oder „schnapp schnapp“ bestimmte Geräu- sche verbunden sind. 22 Gedichte untersuchen

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